hallo ik heb een plant met dichte grote groene bladeren en met hangende bloemen(trompetvorm)de
knoppen zijn ongeveer 15 cm groot en de bloem ook.wie kan mij vertellen hoe die heet?alvast bedankt
Dit bericht is gesloten. U kunt niet meer reageren op dit bericht
Reacties
Anoniem:
07-09-2003
Ik ken helaas alleen de Duitse nam van deze plant.
Himmelstrompete.
Anoniem:
07-09-2003
Jugendliche halluzinieren im Pflanzenrausch
Frankfurt / Rieden - Sie sind hübsch anzuschauen, sie sind fast überall zu finden - und sie sind
legal: Drogen aus Wald und Garten werden immer beliebter bei jugendlichen Konsumenten. Dabei stehen
Stechapfel und Engelstrompete den synthetischen Highmachern in nichts nach, schon gar nicht in der
Gefährlichkeit. Die Alkaloide in verschiedenen Pflanzenteilen können zu schweren Vergiftungen
führen. Es hat bereits die ersten Todesfälle gegeben.
Seinen Raubzug durch Fankfurter Vorgärten büßte ein junger Mann 1997 mit dem Leben. Gemeinsam mit
drei Freunden stahl er etwa 30 Blüten der Engelstrompete (Brugmansia sp.) und verzehrte sie danach
am Mainufer. Fünf Stunden nach dem Verzehr begannen die Jugendlichen zu halluzinieren und zeigten
sich verwirrt. Einer der Blütennascher mußte mit psychotischen Symptomen in ein Krankenhaus
eingeliefert werden. Einen anderen zog man zwei Tage später tot aus dem Main. Bei der
toxikologischen Untersuchung wurden in seinem Blut 0,03 mg/L Scopolamin und 0,016 mg/L Atropin
festgestellt - die beiden Hauptinhaltsstoffe der Engelstrompete.
Dieses Nachtschattengewächs hat sich durch seine üppige Blütenpracht und die einfache Haltung längst
einen festen Platz in deutschen Gärten erobert. Die Engelstrompete blüht von Juni bis in den Januar
hinein. Blätter, Blüten und Samenkapseln enthalten die Tropanalkaloide Scopolamin, Hyoscyamin und
dessen Razemat Atropin. Wieviel, darüber hat erst jüngst eine Studie von Dr. Constanze Niess und
Kollegen am Zentrum der Rechtsmedizin Abteilung I der Universität Frankfurt Aufschluß gegeben.
Aus den Blüten von vier Exemplaren junger, weiß-blühender Brugmansia-Hybride extrahierten sie
Gesamtalkaloide (Scopolamin und Hyoscyamin) von durchschnittlich 0,94 mg. Die Blüten einer
achtjährigen Engelstrompete enthielten gar im Schnitt 1,81 mg Gesamtalkaloide. In den Blättern
konnten die Alkaloide dagegen nur in geringen Mengen nachgewiesen werden. Als tödlich für den
Erwachsenen gelten Dosen von 10 bis 20 mg/KG Körpergewicht, bei Kindern führen schon Dosen von 1 bis
10 mg zum Tod.
Der Biorausch wird immer beliebter
Eng verwandt mit der Engelstrompete ist der Stechapfel (Datura Stramonium). Dessen Samen können im
Spätsommer und Frühherbst in großen Mengen gesammelt werden und sind lagerungsfähig. Konsumiert
werden die beiden verwandten Pflanzenarten auf verschiedene Weise: Beliebt ist die orale Einnahme
von ein bis zwei Blüten der Engelstrompete oder bis zu 15 Samenkörpern des Stechapfels. Aus beiden
Pflanzen lassen sich auch Tees zubereiten. Es gibt schon die ersten Berichte über Intoxikationen
nach dem Genuss kommerziell vertriebener Datura-Tees. Nach Angaben der Giftberatungsstelle Mainz hat
der Mißbrauch der Engelstrompete sprunghaft zugenommen. Wurden Ende der 80er Jahre noch fünf bis
sieben Fälle pro Jahr gemeldet, waren es 1996 schon 54 Fälle. Dr. Frank Löhrer und Dr. Roland Kaiser
von der Klinik am Waldsee-Reha-Zentrum für junge Abhängige, Rieden, haben in einer eigenen Studie
gezeigt, dass Stechapfel und Engelstrompete - neben Fliegen- und Pantherpilz - ausgesprochen populär
unter jungen Drogenkonsumenten sind. 32 von 107 Befragten, vor allem in der Altersgruppe der 20- bis
24jährigen, räumten den gelegentlichen oder regelmäßigen Mißbrauch ein.
Mit Tee geht es am schnellsten
Am schnellsten erreicht der Drogenkonsument sein Ziel, indem er sich einen Tee zubereitet. Innerhalb
weniger Minuten entfalten die Alkaloide ihre Wirkung und führen zu Symptomen von
parasympatholytischem Charakter. Diese sind dosisabhängig. Schon ein Zehntel Milligramm kann zu
Gesichtsrötung, trockenen Schleimhäuten, Schluckbeschwerden und erhöhter Pulsfrequenz führen.
Au&suml;erdem sind die Pupillen stark erweitert. In höherer Dosierung wird außerdem die
Schweißsekretion gehemmt, wodurch es zur Hyperthermie kommt. Halluzinationen bis hin zur akuten
Psychose stellen sich ein, was der eigentliche Grund für den Mißbrauch der Pflanzen ist. Wurde eine
zu hohe Dosis eingenommen, tritt schließlich der Tod durch zentrale Atemlähmung ein. Allerdings ist
die Empfindlichkeit für die Alkaloide der Pflanzen individuell sehr unterschiedlich. Werden die
Blätter oder Blüten gekaut, kann es mehrere Stunden dauern, bis eine Wirkung eintritt. Nicht selten
führt das zur Überdosierung. Viel gefährlicher als die eigentliche Intoxikation sind jedoch die
psychotischen Ausnahmezustände nach der Einnahme, schreibt Dr. Constanze Niess in der
"Deutschen Medizinischen Wochenschrift". Der Kick aus der Pflanze hebt die
Steuerungsfähigkeit auf und die Konsumenten haben einen deutlichen Hang zum offenen Wasser,
wahrscheinlich als Folge der Hyperthermie. Tatsächlich sind mehrfach Jugendliche nach dem Konsum von
Stechapfel oder Engelstrompete ertrunken.
Da beide Pflanzen leicht verfügbar sind und schon einzelne Blüten und Blätter zu Vergiftungen führen
können, warnen die Autoren vor einem zuehmenden Mißbrauch, vor allem in den Sommermonaten. Sie raten
daher, "bei jungen Patienten mit weitgehend blander Drogenanamnese und auffälligen psychogenen
sowie parasympatholytischen Symptomen immer auch eine Ingestion und Intoxikation durch
Tropanalkaloide" in Erwägung zu ziehen.
So wird man den Rausch wieder los
Die Therapie nach Einnahme von Stechapfel oder Engelstrompete muß sich zunächst auf die Eliminierung
der Substanzen richten. Durch die anticholinergen Effekte ist die Magen-Darmpassage verlangsamt.
Innerhalb der ersten 48 Stunden ist es daher sinnvoll, den Magen zu spülen, anschließend gibt man
Aktivkohle und Natriumsulfat. Bei leichteren Vergiftungen sollte der Patient symptomatisch in einem
abgedunkelten Raum behandelt werden. Die Hyperthermie bekämpft man durch Wadenwickel. Antipyretika
können die durch Sekretionshemmung entstandene Hyperthermie nicht beseitigen. Gegen die
Erregungszustände wirken Diazepam oder kurz wirksame Barbiturate, als Antidot Physostigmin oder
Pilocarpin.
Zugesand von YMBY ymby@aol.com
Anoniem:
07-09-2003
Gewoon Brugmansia, ze zijn er ook in andere kleuren.
Schuss :)
Anoniem:
22-09-2003
wij hebben ook zo'n plant alhoevwel bij ons is het al een soort plant/boom geworden. Wij hebben er
een met roze bloemen. En nu zit er iets aan vat lijkt op een knop alleen dan veel harden. Wie kan
mij helpen wat is dit kun je hier mee een nieuw maken en zo ja hoe dan
Bedankt
Anoniem:
08-10-2003
Ik heb niet het gehele duitse verhaal doorgelezen. Misschien ten overvloede: de concentraties
drogerende stoffen in deze planten kunnen sterk verschillen per individuele plant. Richtlijnen voor
verantwoorde hoeveelheden bij consumptie zijn niet echt betrouwbaar. Slecht idee dus.
Taco
Anoniem:
09-06-2004
hij heet inderdaat Brugmansia alleen het is een kuipplant en zal s'winters vorstvrij moeten
overwinteren.
vriendelijke groet, Pascal
Dit bericht is gesloten. U kunt niet meer reageren op dit bericht